Meldungsübersicht
Schlüsseldialog_Austrian_Standards_01
Bundesminister Martin Kocher, ÖBB-Infrastruktur-Vorständin Silvia Angelo und PORR-CEO Karl-Heinz Strauss im Schlüsseldialog bei Austrian Standards

Am 3. April luden Anton Ofner, Präsident Austrian Standards International, und Valerie Höllinger, CEO & Managing Director Austrian Standards, zum Schlüsseldialog unter dem Thema „Wachstum = Standard!?“ ins House of Standards & Innovation in Wien. Wie die EU und Österreich auf die strategische Marktkraft der Standardisierung setzen und welche Wachstumschancen sich durch die Standardisierung ergeben, standen im Mittelpunkt der Gespräche.

Heino Sieberath
Austrian Standards holt ehemaligen Berlitz-CEO in die erweiterte Geschäftsleitung

In Deutschland geboren, aber längst in Österreichs Businesswelt zuhause: Heino Sieberath kam bereits 2014 als CEO für Berlitz nach Wien und übernahm mit 1. Jänner 2024 die neue Position des Chief Growth Officers (CGO) bei Austrian Standards. Als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung berichtet er wie COO Birgit Unger direkt an CEO und Managing Director Valerie Höllinger. Sieberath verantwortet die Abteilungen Sales, Marketing und Business Development und will das Wachstum bei Österreichs führender Adresse für Standardisierung und Innovation spürbar beschleunigen.

Neugründung des Komitees 272 „Integrale Wasserwirtschaft“ inklusive Videovorstellung

Die Gründung des Komitees 272 „Integrale Wasserwirtschaft“ markiert einen bedeutenden Meilenstein in der heimischen Wasserwirtschaft und unterstreicht das Engagement von Austrian Standards für nachhaltige und innovative Lösungen im Interesse der heimischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft.

Titel Organisations-Risikomanagement für Gesundheitseinrichtungen

Einrichtungen des Gesundheitswesens agieren in einer Welt, die sich durch ein hohes Maß an Unbeständigkeit und Komplexität auszeichnet. Technologischer und wissenschaftlicher Fortschritt – wie etwa Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz – ändern laufend die Rahmenbedingungen. Bei aktuellen Krisen wie der Corona-Pandemie oder stark erhöhten Energiekosten muss das Management rasche Entscheidungen treffen können. Damit Verantwortliche alle wesentlichen Risiken gut im Griff behalten, gibt es nun den ersten kompakten Leitfaden zum „Organisations-Risikomanagement für Gesundheitseinrichtungen“, erschienen im Verlag von Austrian Standards. Autorin ist die Ärztin und renommierte Risikomanagement-Dozentin Heike A. Kahla-Witzsch, sie war Mitglied der Arbeitsgruppe „Risikomanagement“ bei Austrian Standards International zur Erstellung der ÖNORM-Serie 490X:2021, die die inhaltliche Basis bildet.

Melissa Aspalter_(c)Robert Peres

Viele Aufträge dürfen in Österreich nur noch nach Durchführung eines Vergabeverfahrens erteilt werden. Die Teilnahme an einer öffentlichen Ausschreibung, insbesondere im technischen Bereich, ist zeitaufwendig und bindet Ressourcen. Um erfolgreich an Vergabeverfahren teilzunehmen, ist ein fundiertes Verständnis der Grundprinzipien des Vergaberechts unerlässlich. Auch die zivilrechtlichen Rahmenbedingungen des vergebenen Auftrags stellen viele Unternehmen vor komplexe Herausforderungen. Mit dem Handbuch „Vergabe für Technikerinnen und Techniker“ veröffentlicht Melissa Aspalter erstmals einen verständlichen Praxisleitfaden, der Unternehmen mögliche Chancen auf öffentliche Aufträge eröffnet und u.a. die heuer überarbeitete ÖNORM B 2110:2023 berücksichtigt.

Valerie Höllinger_Gwenole Cozigou_Georg Konetzky_c_Luckas Ackermann

Austrian Standards lud gestern gemeinsam mit der EU-Kommission, dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW), der Wirtschaftskammer Österreich (WKO), der Industriellenvereinigung (IV) und dem Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) zur Diskussion über aktuelle Herausforderungen des Europäischen Binnenmarktes. Eigens angereist war Gwenole Cozigou, stellvertretender Generaldirektor der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW). Seit knapp einem Jahr sorgt die EU-Standardisierungsstrategie für Rückenwind am Weg zu einem resilienten, grünen und innovativen Wirtschaftsraum. Zeit für eine erste Bilanz und einen Ausblick auf die Entwicklung des europäischen Standardisierungssystems der kommenden Jahre. Denn aus Sicht der EU-Kommission ist bezogen auf die drängendsten Themen unserer Zeit klar: Es braucht gemeinschaftliche, europäische Lösungen und diese schneller als noch vor einigen Jahren.

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